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(06.02.2012)

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«Whatever Works»: Woody Allen in New York

30.11.2009 10:23

Hamburg - Woody Allens 40. Regiearbeit hat ihn - nach mehreren Ausflügen nach Europa - wieder zurück in sein geliebtes New York geführt. Gleichwohl lässt er seinen Hauptdarsteller Larry David in einem Monolog am Anfang des Filmes gnadenlos mit Amerika abrechnen.

«Whatever Works»: Woody Allen in New York
Boris Yellnikoff (Larry David) und Melody (Evan Rachel Wood) sind ein ungleiches Par.

David spielt den exzentrischen, pessimistischen, als Physikprofessor gescheiterten Boris Yellnikoff, dem das Auftauchen der Ausreißerin Melody (Evan Rachel Wood, «The Wrestler») noch den Rest zu geben droht. Ohne viel Aufhebens quartiert sie sich bei ihm ein und ist hingerissen von ihm. In ihren Augen ist der um vieles ältere Mann ein Genie und verkörpert all das, was sie nie sein wird. Boris dagegen lernt in ihr einen Menschen kennen, dessen Fröhlichkeit und Naivität ihn faszinieren. Aus dem Wüterich, der sich in seiner Enttäuschung von der Welt abgeschottet hat, wird ein offener und neugieriger Mensch.

Das ungleiche Paar heiratet. Aber es wäre kein Woody-Allen-Film, wenn er in ein süßliches Happy End mündete. Wie immer ist der Film voller Anspielungen auf frühere Allen-Filme.



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