(06.02.2012)
23.11.2009 09:37
Hamburg - Die Überraschung unter den diesjährigen Oscar-Gewinnern war sicher die Verleihung an den japanischen Regisseur Yojiro Takita für sein sensibles Werk zum Thema Tod. Der Cellist Daigo (Masahiro Motoki) verliert seinen Job und kehrt mit seiner Frau Mika (Ryoko Hiosue) in seine Heimatstadt zurück.

Was in einer Stellenbeschreibung als Vorbereitung auf Reisen umschrieben ist, erweist sich als eine Aufgabe der besonderen Art: Nach dem alten Bestattungszeremoniell «Nokan» werden die Verstorbenen auf den Übergang in eine andere Welt vorbereitet, eine Aufgabe, die niemand so recht übernehmen will, Daigo aber wegen der Top-Bezahlung annimmt. Seiner Familie allerdings verheimlicht er zunächst verschämt den neuen Beruf.
Immer mehr gewinnt er seiner neuen Aufgabe ab, er beginnt die Rituale zu schätzen und findet für sich zum ersten Mal Zugang zum Thema Tod, bis seine Frau hinter sein Geheimnis kommt und ihm ein Ultimatum stellt. Der Film besticht mit seiner anrührenden Darstellung der Zeremonie und dem herausragenden Hauptdarsteller.
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