(06.02.2012)
01.03.2010 11:46
Hamburg - Ost-Berlin 1968: Fünf Ehemänner hat sie schon unter die Erde gebracht, und der sechste liegt gerade im Sterben: Doch Oma Otti (Gudrun Ritter, «Antikörper») gibt nicht auf.

Beim Blumengießen auf dem Friedhof verliebt sie sich in den Kommunisten Karl (Michael Gwisdek). Doch dann wird dessen Rivale, ein Alt-Nazi (Horst Krause, «Schwere Jungs») tot gefunden - ein Mord, der das Leben der Bewohner am Boxhagener Platz im Osten Berlins schlagartig verändert.
Der Regisseur Matti Geschonneck («Die Nachrichten»), der selbst in Ost-Berlin aufgewachsen ist, hat sich des gleichnamigen Romandebüts von Torsten Schulz angenommen und einen Film voller Authentizität geschaffen, die den bisherigen Ostalgie-Klamotten fehlt.
Erzählt aus der Sicht des 14-jährigen Enkels von Oma Otti, soll sich «Boxhagener Platz» von DDR-Filmen über den sozialistischen Staat unterscheiden, indem er nicht nur Klischees zeigt und sich in Ostalgie verliert, sondern auch vermittelt, dass es in der DDR mehr als die Stasi gab.
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