(21.05.2012)
23.06.2008 09:07
Hamburg - «Den sehnsüchtigen und verzaubernden Blick von Ines Efron wird man nie mehr vergessen», schreibt die «Süddeutsche Zeitung» über die Hauptdarstellerin in dem Film «XXY» der argentinischen Regisseurin Lucia Puenzo.
Der prämierte Streifen schildert die Probleme der 15-jährigen intersexuellen Alex, die Mädchen und Junge zugleich ist. Während die Eltern mit ihr von Buenos Aires an eine entlegene Küste ziehen und einen befreundeten Chirurgen um Rat fragen, will Alex den Dingen ihren Lauf lassen. Der 16 Jahre alte Sohn des Arztes kommt ihr gerade recht als Kandidat für das erste Mal. Efron spielt die Rolle mit einer Selbstverständlichkeit, die den Film zu einem Plädoyer für Toleranz macht. Die Produktion wurde unter anderem in Cannes, Athen und Bangkok ausgezeichnet und als bester spanischsprachiger Film aus Übersee mit dem «Goya» bedacht
(XXY, Spanien/Frankreich u. a. 2007, 86 Min., FSK ab 12, von Lucia Puenzo, mit Ines Efron, Ricardo Darin; Valeria Bertucelli)
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