(21.05.2012)
24.07.2007 13:52
Los Angeles - Der ungarische Kameramann László Kovács, der in Hollywood mit Filmen wie «Easy Rider», «Paper Moon» und «Miss Undercover» Karriere machte, ist tot. Er sei am Samstag in seinem Haus in Beverly Hills im Schlaf gestorben, berichtete das Filmblatt «Hollywood Reporter». Er war 74 Jahre alt.
Kovács hatte in den 50er Jahren in Budapest Film studiert, 1956 den Volksaufstand gegen die kommunistische Herrschaft mit versteckter Kamera gefilmt und war dann nach Österreich geflüchtet. Ein Jahr später kam er als politischer Flüchtling in die USA.
Mit der Kameraarbeit für den Kultfilm «Easy Rider» (1969) wurde Kovács in Hollywood schlagartig berühmt. Fortan arbeitete er mit hochrangigen Regisseuren, darunter Peter Bogdanovich («Is' was, Doc?», «Paper Moon», «Die Maske»), Hal Ashby («Shampoo») und Martin Scorsese («New York, New York»). Zu seinen über 60 Filmen zählen auch «Ghostbusters» und «Ein Chef zum Verlieben». 2002 wurde er vom US- Verband «American Society of Cinematographers» mit einem Preis für sein Lebenswerk geehrt.
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