(21.05.2012)
27.09.2007 16:13
New York - Oscar-Preisträger Martin Scorsese plant einen Film über George Harrison. Für die Dokumentation will Scorsese mit Harrisons Witwe Olivia und dem Produzenten Nigel Sinclair zusammenarbeiten, berichtete das US-Filmblatt «Variety» in seiner Internetausgabe.
«Es hätte George sehr gefreut, zu wissen, dass Martin Scorsese seine Geschichte erzählen will», zitiert das Blatt die langjährige Ehefrau des 2001 gestorbenen Künstlers.
In seiner Dokumentation will Scorsese sowohl Harrisons Zeit mit den Beatles wie auch seine spätere Solokarriere als Musiker und als Filmmogul nachzeichnen. Ein Schwerpunkt soll die Verbundenheit des Künstlers mit dem Hinduismus sein. «George Harrisons Musik und seine Suche nach einem spirituellen Rückhalt sind eine Geschichte, die auch heute noch nachklingt, und ich freue mich, dem tiefer nachzugehen», sagte Scorsese, der sich schon in seinen Filmen «Die letzte Versuchung Christi» (1988) und «Kundun» (1997) mit Fragen des Glaubens auseinandergesetzt hat.
Die ersten Arbeiten für die Dokumentation laufen dem Bericht zufolge noch in diesem Jahr anlaufen, insgesamt soll das Projekt aber mehrere Jahre dauern. Es werde damit gerechnet, dass auch die beiden noch lebenden Beatles-Mitglieder Paul McCartney und Ringo Starr bei dem Film mitmachen, hieß es. Harrison war 2001 im Alter von 58 Jahren an Lungenkrebs gestorben.
Scorsese, der Anfang des Jahres für seinen Thriller «Departed - Unter Feinden» mit einem Oscar ausgezeichnet wurde, ist schon lange an Musikthemen interessiert. Derzeit läuft in ausgewählten Kinos seine Rolling-Stones-Dokumentation «Shine A Light» an, 2005 erschien der Film «No Direction Home: Bob Dylan».
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