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Deutsche Oscar-Preisträger von 1929 bis heute

19.02.2009 17:15

Hamburg - Der Oscar gilt als begehrteste Filmtrophäe der Welt. Auch etliche Deutsche durften die goldene Statue schon entgegennehmen.

Deutsche Oscar-Preisträger von 1929 bis heute

Ann-Margret überreicht Volker Schlöndorff den Oscar für den besten fremdsprachigen Film («Die Blechtrommel»).

Die Reihe beginnt mit dem Schauspieler Emil Jannings, der 1929 im ersten Jahr der Oscar-Verleihung als bester Hauptdarsteller geehrt wurde, und wird richtig lang durch die vielen Techniker und Erfinder, die sich um die Weiterentwicklung der Licht- und Kameratechnik verdient gemacht haben. Die bisherigen deutschen bzw. deutschstämmigen Oscar-Preisträger:

1929 - Emil Jannings als bester Hauptdarsteller in den US- Stummfilmen «Sein letzter Befehl» und «Der Weg allen Fleisches»

1938 - Karl Freund, Kameramann und Regisseur, für die Kamera- Arbeit im Melodram «The Good Earth»

1947 - Ernst Lubitsch, deutsch-amerikanischer Regisseur, Schauspieler und Produzent, erhält einen Ehren-Oscar für seinen hervorragenden Beitrag zur Filmkunst

1948 - Alfred Junge, künstlerischer Leiter des Films «Black Narcissus» in der Sparte «Art Direction - Color»

1951 - Franz Wachsmann (Waxman), Komponist, für die Filmmusik in «Sunset Boulevard»

1952 - Franz Wachsmann für die Filmmusik in «A Place in the Sun»

1960 - Bernhard Grzimek, Tierforscher, für den besten Dokumentarfilm («Serengeti darf nicht sterben»)

1973 - Rolf Zehetbauer, Filmarchitekt, für die Ausstattung des Musical-Films «Cabaret»

1980 - Volker Schlöndorff, Regisseur, für den Film «Die Blechtrommel» als bester fremdsprachiger Film

1983 - Der Kamerakonstrukteur Erich Kästner und August Arnold von der kinotechnischen Firma «Arnold & Richter KG» (München) erhalten für die Entwicklung der ersten industriell gefertigen 35-mm- Spiegelreflex-Filmkamera den «Scientific and Technical Academy Award of Merit» (Oscar-Statue).

1988 - Die Firma Osram GmbH, Abteilung Forschung und Entwicklung, erhält den «Scientific and Technical Academy Award of Merit» (Oscar- Statue) für die kontinuierliche Verbesserung der Beleuchtungstechnologie.

1990 - Wolfgang und Christoph Lauenstein für «Balance» als den besten kurzen Zeichentrickfilm (Animationsfilm)

1993 - Erich Kästner erhält für sein Lebenswerk als Kamerakonstrukteur den Gordon E. Sawyer Award.

1994 - Pepe Danquart für den besten Kurzfilm («Schwarzfahrer»)

1995 - Hans Zimmer, Komponist, für die Filmmusik zu dem Disney- Film «Der König der Löwen»

1997 - Thomas Stellmach und Tyron Montgomery für den besten Zeichentrick-Kurzfilm («Quest») sowie Volker Engel für die besten visuellen Effekte («Independence Day»)

2001 - Florian Gallenberger für «Quiero Ser» (Ich möchte sein) als bester Kurzfilm

2003 - Caroline Link für «Nirgendwo in Afrika» als bester nicht- englischsprachiger Spielfilm

2003 - Arnold & Richter Cine Technik (München) und Panavision Inc. erhalten gemeinsam einen «Scientific and Technical Academy Award of Merit» (Oscar-Statue) für ihre Verdienste um die Weiterentwicklung von Filmkameras.

2005 - Der Erfinder Horst Burbulla für die Entwicklung eines Teleskop-Kamera-Krans

2007 - Florian Henckel von Donnersmarck für «Das Leben der Anderen» als bester nicht-englischsprachiger Film.

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