(21.05.2012)
28.09.2009 15:24
Biberach - Normalerweise werden bei den Biberacher Filmfestspielen Kinofilme prämiert. In diesem Jahr soll nun auch der beste Fernsehfilm mit einem Preis ausgezeichnet werden.
Grund sei, dass deutsche Filme häufig in Co-Produktion mit Fernsehsendern gedreht würden und daher zwischen Fernseh- und Kinofilm nicht mehr unterschieden werden könne, sagte der Intendant der Filmfestspiele, Adrian Kutter, in Biberach. Daneben werden auch der beste Debütspielfilm, Dokumentarfilm und Kurzfilm geehrt. Im Mittelpunkt steht die Verleihung des «Goldenen Bibers» an den besten Spielfilm. Bei den 31. Biberacher Filmfestspielen vom 28. Oktober bis 1. November werden rund 60 Filme gezeigt.
Das Festival eröffnet in diesem Jahr der Film «Swastika» («Hakenkreuz»). Es handle sich dabei um Filmmaterial, das vor rund 30 Jahren in Archiven in Washington gefunden wurde, sagte Kutter. Das Material zeige Adolf Hitler und stamme von seiner Lebensgefährtin Eva Braun. Ein Team um Philippe Mora habe daraus diesen Film gemacht. Außerdem wird das Drama «This is Love» mit Corinna Harfouch und Jürgen Vogel gezeigt. Zu sehen sein wird auch der Fernsehfilm «Dr. Hope - Eine Frau gibt nicht auf» mit Heike Makatsch und das Drama «Ganz nah bei Dir» mit Katharina Schüttler.
In den Jurys sitzen Schauspieler wie Walter Sittler und Regisseure wie Jürgen Bretzinger. Die Biberacher Filmfestspiele sind eines der wenigen Festivals, auf denen nur deutsche Filme gezeigt werden. Im vergangenen Jahr - dem Jubiläumsjahr - kamen 13 000 Besucher in die Vorstellungen. Damals erhielt die Regisseurin Ulrike Grote den mit 5000 Euro dotierten «Goldenen Biber».
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