(06.02.2012)
23.07.2010 12:05
Berlin - Die geplante Neuauflage des Mantel-und-Degen- Klassikers «Die drei Musketiere» bekommt eine Finanzspritze von einer Million Euro. Die Filmförderungsanstalt (FFA) sprach der in München ansässigen Produktionsfirma Constantin den höchstmöglichen Förderbetrag zu.
Die Verfilmung des berühmten gleichnamigen Romans von Alexandre Dumas sei die erste deutsche 3D-Produktion, die weitgehend in Deutschland realisiert werde, teilte die Förderanstalt am Freitag in Berlin mit. Insgesamt bewilligte die Vergabekommission 3,55 Millionen Euro für zehn Kinoprojekte.
In dem neuen Musketier-Film übernimmt Oscar-Preisträger Christoph Waltz die Rolle des intriganten Kardinals Richelieu. «Fluch der Karibik»-Star Orlando Bloom leistet ihm als Herzog von Buckingham Gesellschaft. Der britische Komödiant James Corden («All or Nothing») wird den Diener Planchet mimen.
Die Dreharbeiten unter der Regie des Engländers Paul W.S. Anderson («Death Race») beginnen laut FFA im August in Bayern. Voraussichtlich Mitte nächsten Jahres soll der Film in die Kinos kommen. Zu den weiteren geförderten Projekten - darunter vier internationale Koproduktionen gehört die Romanadaption «Russendisko». Die Verfilmung des Bestsellers des in Deutschland lebenden russischen Autors Wladimir Kaminer wird von Oliver Schmitz in Szene gesetzt und mit 550 000 Euro unterstützt. Zudem bewilligte das Gremium 350 000 Euro für die ZDF-Koproduktion «Offroad» sowie 80 000 Euro für eine Kinofilmdokumentation über Christoph Schlingensiefs Projekt «Operndorf Afrika».
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