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18. Filmfest Hamburg erinnert an Beatles

15.09.2010 14:44

Hamburg ­ Das 18. Hamburger Filmfest erinnert mit sechs Filmen an die Beatles, die vor 50 Jahren ihre Weltkarriere in der Hansestadt begannen. Erstmals öffentlich gezeigt wird dabei die Polizeidokumentation «Ankunft der Beatles in Hamburg» von 1966.

18. Filmfest Hamburg erinnert an Beatles

Das Hamburger Filmfest zeigt unter anderem die «Ankunft der Beatles in Hamburg» (1966).

Das Festival beginnt am 30. September mit «Gainsbourg ­ Der Mann, der die Frauen liebte» des Franzosen Joann Sfar. «Diese Arbeit ist ein wunderbares Zeitporträt. Sie spiegelt die Entwicklung der Popmusik», sagte der Filmfest-Chef Albert Wiederspiel vor Journalisten in Hamburg.

Bis 9. Oktober laufen in sechs Kinos bei 240 Vorstellungen 160 Leinwandwerke jenseits gängiger Unterhaltung aus 51 Ländern. Ein weiterer Schwerpunkt des Festivals heißt «Kunst». So erhält der amerikanische Multimedia-Künstler Julian Schnabel (59, «Schmetterling und Taucherglocke») den Douglas-Sirk-Preis. In Hamburg wird sein Spielfilm «Miral» vorgestellt. «Schnabel beweist uns, wie fließend die Grenzen zwischen Kunst, Design und Film mittlerweile sind», sagte Wiederspiel.

Gezeigt werden auch zehn internationale Dokumentationen zum Thema Umweltschutz. Anlass ist, dass Hamburg im kommenden Jahr den Titel «Umwelthauptstadt Europas» trägt. Auf der Fachveranstaltung «Greencamp» werden der Branche neue Methoden der Finanzierung sozial engagierter, nur wenig gewinnorientierter Filme präsentiert.

Als Premierengäste werden unter anderem der schwedische Schriftsteller Henning Mankell sowie die Schauspieler Iris Berben, Hannelore Hoger, Christiane Hörbiger, Peter Lohmeyer und aus Los Angeles Jürgen Prochnow erwartet.

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