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Jungregisseur Florian Cossen und seine Filme

25.10.2010 10:33

Hof/Saale - Die Internationalen Hofer Filmtage starten diesmal mit Florian Cossens Spielfilmdebüt «Das Lied in mir». Der preisgekrönte Jungregisseur wurde am 3. Januar 1979 als Sohn eines deutschen Diplomaten in Tel Aviv geboren. Durch die Tätigkeit seines Vaters wuchs er in Israel, Kanada und Spanien auf.

Jungregisseur Florian Cossen und seine Filme

Florian Cossen (r) bei den Dreharbeiten mit Jessica Schwarz in Buenos Aires.

Erst seit 1994 lebt er in Deutschland. Nach dem Abitur in Bonn und seinem Zivildienst sammelte Cossen als Regieassistent erste Filmerfahrungen. 2002 begann er sein Studium der szenischen Regie an der Filmakademie Baden-Württemberg.

In Hof ist Cossen nicht zum ersten Mal: Er gastierte dort bereits mit seinen Kurzfilmen «Wolfsnacht» und «L'Oubli» («Das Vergessen»). Letzteren drehte er im kanadischen Montreal in Co-Regie mit dem franko-kanadischen Regisseur Antonin Monmart. Der Streifen wurde beim Montreal World Film Festival 2006 uraufgeführt. Dort hatte nun im August 2010 auch sein erster Spielfilm «Das Lied in mir» Premiere. In den Hauptrollen spielen Jessica Schwarz und Michael Gwisdek.

«Das Lied in mir» ist Cossens Diplomfilm. Er erhielt bei der Erstaufführung in Montreal den Publikumspreis, den Preis der Vereinigung der Filmkritiker sowie eine lobende Erwähnung der Ökumenischen Jury. Beim 6. Filmfest in Zürich wurde «Das Lied in mir» erst vor wenigen Tagen zum besten deutschsprachigen Film gekürt.

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