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Andres Veiel und Wim Wenders bei Berlinale

15.12.2010 14:02

Berlin - Die ersten Berlinale-Beiträge stehen fest. Der deutsche RAF-Film «Wer wenn nicht wir» des Doku-Regisseurs Andres Veiel («Die Spielwütigen», «Black Box BRD») hat es in den Wettbewerb geschafft. Es ist sein Spielfilmdebüt, besetzt mit August Diehl, Lena Lauzemis und Alexander Fehling.

Andres Veiel und Wim  Wenders bei Berlinale

Wim Wenders 3-D-Hommage «Pina» wird auf der bevorstehenden Berlinale außer Konkurrenz gezeigt.

Wim Wenders' 3-D-Hommage «Pina» über die gestorbene Choreographin und Tänzerin Pina Bausch wird hingegen als Weltpremiere außer Konkurrenz gezeigt.

Auch Ralph Fiennes' Regiedebüt wird zu sehen sein, die Shakespeare-Tragödie «Coriolanus» mit Fiennes in der Titelrolle und Vanessa Redgrave. Das teilten die Veranstalter der 61. Internationalen Filmfestspiele Berlin (10. bis 20. Februar 2011) mit.

Neben Veiel im Bären-Rennen: «The Future» von und mit Miranda July sowie «Bizim Büyük Çaresizligimiz» (Our Grand Despair) von Seyfi Teoman (Türkei). Das Debüt «Yelling To The Sky» der US-Schauspielerin Victoria Mahoney mit Zoe Kravitz, der Tochter von Lenny Kravitz, und die «Precious»-Darstellerin Gabourey Sidibe haben ebenfalls Chancen auf eine Trophäe. Aus Israel kommt der Wettbewerbs-Beitrag «Lipstikka» von Jonathan Sagall.

«Auch 2011 kooperieren wir wieder eng mit dem Sundance-Filmfestival, nicht nur im European Film Market, sondern auch im offiziellen Programm», sagte Festivaldirektor Dieter Kosslick. Im Fall der amerikanischen Regisseurin July sei der Wettbewerb für eine außergewöhnliche deutsch-amerikanische Koproduktion geöffnet worden, die beim Sundance-Festival außer Konkurrenz laufe. In der Geschichte geht es um ein Paar, dessen Leben sich dramatisch verändert, nachdem es eine Katze aufnimmt.

Der Eröffnungsfilm der Berlinale steht ebenfalls bereits fest: der Western «True Grit», das neue Werk der Oscarpreisträger Joel und Ethan Coen. Der Wettbewerb ist noch nicht komplett.

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