(21.05.2012)
15.12.2010 14:02
Berlin - Die ersten Berlinale-Beiträge stehen fest. Der deutsche RAF-Film «Wer wenn nicht wir» des Doku-Regisseurs Andres Veiel («Die Spielwütigen», «Black Box BRD») hat es in den Wettbewerb geschafft. Es ist sein Spielfilmdebüt, besetzt mit August Diehl, Lena Lauzemis und Alexander Fehling.
Wim Wenders' 3-D-Hommage «Pina» über die gestorbene Choreographin und Tänzerin Pina Bausch wird hingegen als Weltpremiere außer Konkurrenz gezeigt.
Auch Ralph Fiennes' Regiedebüt wird zu sehen sein, die Shakespeare-Tragödie «Coriolanus» mit Fiennes in der Titelrolle und Vanessa Redgrave. Das teilten die Veranstalter der 61. Internationalen Filmfestspiele Berlin (10. bis 20. Februar 2011) mit.
Neben Veiel im Bären-Rennen: «The Future» von und mit Miranda July sowie «Bizim Büyük Çaresizligimiz» (Our Grand Despair) von Seyfi Teoman (Türkei). Das Debüt «Yelling To The Sky» der US-Schauspielerin Victoria Mahoney mit Zoe Kravitz, der Tochter von Lenny Kravitz, und die «Precious»-Darstellerin Gabourey Sidibe haben ebenfalls Chancen auf eine Trophäe. Aus Israel kommt der Wettbewerbs-Beitrag «Lipstikka» von Jonathan Sagall.
«Auch 2011 kooperieren wir wieder eng mit dem Sundance-Filmfestival, nicht nur im European Film Market, sondern auch im offiziellen Programm», sagte Festivaldirektor Dieter Kosslick. Im Fall der amerikanischen Regisseurin July sei der Wettbewerb für eine außergewöhnliche deutsch-amerikanische Koproduktion geöffnet worden, die beim Sundance-Festival außer Konkurrenz laufe. In der Geschichte geht es um ein Paar, dessen Leben sich dramatisch verändert, nachdem es eine Katze aufnimmt.
Der Eröffnungsfilm der Berlinale steht ebenfalls bereits fest: der Western «True Grit», das neue Werk der Oscarpreisträger Joel und Ethan Coen. Der Wettbewerb ist noch nicht komplett.
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