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Zwei deutsche Filme im Berlinale-Wettbewerb

18.01.2011 18:23

Berlin - Der Berlinale-Wettbewerb ist komplett: Filme mit Stars wie Demi Moore, Vanessa Redgrave, Jeremy Irons und Gabourey Sidibe («Precious») sind im Wettbewerb der 61. Internationalen Filmfestspiele Berlin (10. bis 20. Februar).

Zwei deutsche Filme im Berlinale-Wettbewerb

Werner Herzogs Dokumentarfilm «Cave of Forgotten Dreams» wird auf der Berlinale gezeigt - außerhalb des Wettbewerbs.

Mit Andres Veiel und Ulrich Köhler gehen dieses Mal nur zwei deutsche Regisseure ins Rennen um den Goldenen Bären. In vergangenen Jahren war Deutschland im offiziellen Wettbewerb mit bis zu vier Filmen vertreten. Im Hauptprogramm sind 22 Filme, 16 konkurrieren um die Berlinale-Trophäen, wie das Festival mitteilte.

«Schlafkrankheit» heißt der Film, mit dem Ulrich Köhler («Montag kommen die Fenster») für Deutschland an den Start geht. Für das Drama über deutsche Entwicklungshelfer in Afrika standen Pierre Bokma und Jenny Schily vor der Kamera. Bereits bekannt war, dass Andres Veiel mit dem RAF-Drama «Wer wenn nicht wir» im Wettbewerb ist.

Die aus Dortmund stammende Yasemin Samdereli zeigt außer Konkurrenz die Komödie «Almanya - Willkommen in Deutschland» über einen Türken, der in den 60er Jahren als Gastarbeiter nach Deutschland kommt. Der Österreicher Wolfgang Murnberger («Der Knochenmann») stellt ebenfalls außer Konkurrenz «Mein bester Feind» mit Moritz Bleibtreu vor.

Gleich drei 3D-Filme haben einen Berlinale-Auftritt: der Franzose Michel Ocelot ist mit dem Animationsfilm «Les contes de la nuit» (Geschichten der Nacht) in der Bären-Konkurrenz. Als Sondervorführung wird die europäische Premiere von Werner Herzogs Dokumentarfilm «Cave of Forgotten Dreams» gezeigt. Wim Wenders stellt außer Konkurrenz den 3D-Tanzfilm «Pina» über die Wuppertaler Choreographin Pina Bausch vor.

Der iranische Regisseur Asghar Farhadi geht mit «Jodaeiye Nader az Simin» (Nader und Simin, Eine Trennung) in den Wettbewerb. Farhadi hatte 2009 mit «About Elly» den Silbernen Regie-Bären gewonnen. Prominent besetzt ist «Margin Call» von JC Chandor (USA), ein Debüt mit Kevin Spacey, Jeremy Irons und Demi Moore. In dem US-Film «Yelling To The Sky» von Victoria Mahoney treten Zoe Kravitz und «Precious»-Darstellerin Gabourey Sidibe auf.

Neu in der Konkurrenz ist Ralph Fiennes' Regiedebüt: Die Shakespeare-Tragödie «Coriolanus» mit Fiennes in der Titelrolle und Vanessa Redgrave war im Dezember vom Festival zunächst als «außer Konkurrenz»-Film angekündigt worden. Der «Wettbewerbsstatus» des Films habe sich nun geändert, so die Berlinale.

Außer Konkurrenz läuft der Thriller «Unknown Identity» von Jaume Collet-Serra mit Liam Neeson, Diane Kruger und Bruno Ganz in den Hauptrollen.

Um den Goldenen Bären bewerben sich aber «The Turin Horse» von Béla Tarr (Ungarn), «Saranghanda, Saranghaji Anneunda» (Kommt Regen, kommt Sonnenschein) von Lee Yoon-ki (Korea), «The Forgiveness Of Blood» von Joshua Marston («Maria voll der Gnade»/USA), «Un Mundo Misterioso» (Rätselhafte Welt) von Rodrigo Moreno (Argentinien), «V Subbotu» (An einem Samstag) von Alexander Mindadze (Russland) und «El premio» (Der Preis) von Paula Markovitch (Argentinien).

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