(21.05.2012)
30.08.2011 07:47
Berlin - Kriegserfahrungen oder bewegende menschliche Schicksale - die Jury des internationalen Filmfestes in Venedig hat in den vergangenen Jahren sehr unterschiedliche Werke mit dem «Goldenen Löwen» geehrt.
Eine Übersicht:
2010: «Somewhere» von Sofia Coppola (USA). Der Film erzählt von einem Hollywoodstar, der auf seine elfjährige Tochter aufpassen muss. Durch sie erkennt er, wie leer sein Leben ist.
2009: «Libanon» von Samuel Maoz (Israel). Der Regisseur verarbeitet seine Erfahrungen als junger Soldat im ersten Libanon Krieg 1982. Der Film zeigt den Krieg aus der Sicht von vier unerfahrenen Soldaten, die in ihrem Panzer festsitzen.
2008: «The Wrestler» von Darren Aronofsky (USA). Die Erzählung beleuchtet den Comeback-Versuch eines abgehalfterten Schaukämpfers.
2007: «Gefahr und Begierde» - Ang Lee (Taiwan/USA). Die Geschichte ist 1939/40 in Schanghai angesiedelt und erzählt von einer Gruppe chinesischer Studenten, die einen politischen Mord planen. Doch die Liebe kommt dazwischen.
2006: «Still Life» - Zhang Ke Jia (China). Ein Film über Menschen, die beim Bau des riesigen Drei-Schluchten-Staudamms in China ihre Heimat verlieren.
2005: «Brokeback Mountain» - Ang Lee (USA). Der Film ist ein tragisches, modernes Western-Meldodram um zwei homosexuelle Cowboys.
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