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50 Jahre «Frühstück bei Tiffany»

07.09.2011 13:47

Berlin - Fast 700 000 Euro wurden bei einer Versteigerung im Jahr 2006 für das berühmte schwarze Cocktail-Kleid geboten, das Audrey Hepburn (1929-1993) in Blake Edwards Hollywood-Klassiker «Frühstück bei Tiffany» trug.

50 Jahre «Frühstück bei Tiffany»

Wunderschön und unvergessen: Audrey Hepburn.

Damit wurde die Givenchy-Kreation das teuerste Kleidungsstück der Filmgeschichte. Mit dem Erlös wurden schließlich 15 Armenschulen in West Bengalen finanziert.

Das Kleid trug Hepburn in der berühmten Eingangsszene von «Frühstück bei Tiffany» (1961), wo sie als Holly Golightly nach einer langen Nacht frühmorgens in New York aus einem Taxi steigt, die Fifth Avenue entlangschlendert, an den Schaufenstern des Edel-Juweliers Tiffany hängen bleibt und ihr Frühstück aus einer Papiertüte zu sich nimmt.

50 Jahre ist das jetzt her - zum Jubiläum wurde «Frühstück bei Tiffany» nun aufwändig restauriert und auf Blue-ray veröffentlicht. Es ist nicht zu übersehen, warum Audrey Hepburn auch heute noch als Stil-Ikone gilt. Die Haare hochtoupiert, die Augen hinter einer großen Sonnenbrille verborgen, der Körper zart - die Eingangssequenz gehört zu den magischen und unvergesslichen Momenten der Filmgeschichte.

Mit Audrey Hepburn erschien plötzlich ein ganz neuer Frauentyp auf der Leinwand. Schon bald riss sich Hollywood um die zarte dunkle Schönheit, die so gar nicht dem gefragten Sexbomben-Appeal einer Marilyn Monroe und Jane Mansfield entsprach. Billy Wilder ließ sich zu dem Ausspruch hinreißen: «Diese Hepburn bringt den Busen noch völlig aus der Mode.» Gleichwohl verpflichtete er sie neben Humphrey Bogart als Chauffeurstochter in dem Film «Sabrina» (1954), was ihr eine Oscar-Nominierung einbrachte.

An der Seite von Gregory Peck war Audrey Hepburn durch die romantische Komödie «Ein Herz und eine Krone» (1953) über Nacht berühmt geworden. Mit ihren großen Augen und ihrer Anmut konnte sie auch die Herzen der Oscar-Wähler und damit die begehrte Trophäe als beste Schauspielerin gewinnen.

In Erinnerung bleiben wird sie vor allem aber durch den Film «Frühstück bei Tiffany», in dem Audrey Hepburn ein Party-Mädchen spielt, das einen Millionär sucht. In der Zwischenzeit lässt sie Männer für ihre Begleitung zahlen. Bei ihrem Streifzug durch die Bohème-Szene und die Welt der Snobs stößt sie schließlich auf Paul (George Peppard), der ihr ein enger Freund wird. Allerdings entspricht er eigentlich so gar nicht ihren Vorstellungen, denn der mittellose Schriftsteller lässt sich ebenfalls aushalten.

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