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Scorsese und Allen für US-Regie-Preis nominiert

10.01.2012 07:33

Los Angeles - «Hugo Cabret»-Regisseur Martin Scorsese und Woody Allen («Midnight in Paris») sind unter den fünf Anwärtern für Hollywoods begehrte Regie-Trophäe, die alljährlich vom Verband der US-Regisseure (DGA) verliehen wird.

Scorsese und Allen für US-Regie-Preis nominiert

Woody Allen bei den Dreharbeiten zu «Midnight in Paris» mit Carla Bruni-Sarkozy und Owen Wilson. Foto: Yoan Valat

Weitere Kandidaten sind David Fincher («Verblendung - The Girl With The Dragon Tattoo»), Michel Hazanavicius («The Artist») und Alexander Payne («The Descendants - Familie und andere Angelegenheiten»). Der Verband gab die Nominierungen am Montag bekannt.

Für den Franzosen Hazanavicius ist es die erste DGA-Nominierung überhaupt. Seine Mitbewerber waren alle schon einmal aufgestellt worden, Scorsese («The Departed») und Allen («Annie Hall») haben den Preis schon einmal gewonnen. Die DGA-Awards werden am 28. Januar in Hollywood zum 64. Mal verliehen. Der Preis gilt als zuverlässiger Indikator für die spätere Oscar-Verleihung.

Im vergangenen Jahr hatte der britische Filmemacher Tom Hooper mit dem Historiendrama «The King's Speech» den DGA-Preis und wenig später auch den Regie-Oscar gewonnen. Seit 1948 ist es nur sechs DGA-Siegern nicht geglückt, im gleichen Jahr auch den Oscar für die beste Regiearbeit zu holen. Das Pech hatte zuletzt Regisseur Rob Marshall, der für «Chicago» (2002) die DGA-Trophäe gewann, bei den Oscars aber Roman Polanski («Der Pianist») unterlag.

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